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Verabschiedung der Schulleiterin

Mit einer glatten Eins in den Ruhestand verabschiedet

Ruth Bley hat in den Jahren ihres Wirkens als Leiterin des Karl-Ernst-Gymnasiums Amorbach viel erreicht

2017 Verabschied Fr.BleyEi­ne jun­ge, dy­na­mi­sche Schul­lei­te­rin für das Karl-Ernst-Gym­na­si­um (KEG) hat­te sich Amor­bachs Bür­ger­meis­ter vor sechs Jah­ren ge­wünscht - be­kom­men hat er ei­ne Po­wer­frau, wenn sie auch ein paar Jah­re äl­ter als ge­dacht war. Nun ist Ruth Bley, um in der Schul­spra­che zu blei­ben, mit der glat­ten No­te Eins in den Ru­he­stand ver­ab­schie­det wor­den.

Weil der zuständige Ministerialbeamte damals Schmitt »verpetzt« hatte, war Ruth Bley, damals 60 Jahre alt, mit dem Wissen in die Odenwaldstadt gekommen, der Bürgermeister wolle eigentlich »eine Junge«. Man sei so jung und dynamisch, wie man sich fühle, habe Bley bei ihrer Einführung gekontert, erinnerte sich der Bürgermeister vor rund 100 Gästen aus Schule, Politik und Wirtschaft im Grünen Saal. Die anfängliche Distanz sei zunehmend gewichen, als man die gleichen Ziele für das KEG erkannt habe; schnell sei man beim Du gewesen.

»Du warst immer offen für neue Herausforderungen«, sagte Schmitt zu Bley. Ihre pädagogische Visitenkarte müsste man mehrseitig drucken, denn das Erreichte ist, wie Schmitt aufzählte, enorm: Umsetzung des Ganztageskonzepts, Etablierung einer Einführungsklasse, Ausbau zur MINT-Schule und ein zeitgemäßes digitales Stundenplan-Informationssystem, um nur einige Erfolge zu nennen. Bley habe es geschafft, die hohen Anforderungen zu erfüllen, Sachverstand, Fingerspitzengefühl und Geduld bewiesen, auf Teamwork gesetzt und mit ihrem freundlichen Wesen manche Probleme nicht entstehen lassen. Als Ausdruck des Dankes überreichte er ein Bild der Stadt Amorbach, gemalt vom ehemaligen Lehrer Wolfgang Zwirner.

Das Ende ihrer 42-jährigen aktiven Zeit im Schuldienst sei in den letzten Wochen mit Galopp gekommen, sagte Bley, die in wenigen Tagen in den Ruhestand geht. Ihre Arbeit habe sie fast immer gerne verrichtet, gestand sie, denn sie habe so viele Gestaltungsmöglichkeiten gehabt. »Ich hatte aber nur sechs Jahre Zeit«, begründete sie ihr hohes Tempo und die ihr manchmal zugeschriebene Ungeduld. »Ich habe festgestellt, dass Amorbach und das KEG etwas ganz Besonderes sind«, erklärte sie und stellte vor allem die familiäre Atmosphäre heraus, an der jeder teilhaben durfte.

Eine »großartige Zusammenarbeit« mit dem Kollegium und den Schülern sei es gewesen, blickte sie zurück und erkannte an, dass sie auch jederzeit mit dem Sachaufwandsträger in Person von Peter Schmitt gut reden und ihre Wünsche vortragen konnte. Das KEG sei eine moderne Schule mit einem sehr attraktiven Angebot, warb sie im Spannungsfeld der benachbarten Schulen um Schülerinnen und Schüler.
Sie blicke dankbar zurück, sagte Bley am Ende ihrer Rede, gab aber zu, einen Kampf gnadenlos verloren zu haben: den gegen den allgegenwärtigen Odenwälder Nominativ. Das aber wird sie im Ruhestand sicher verschmerzen können.                                  

Nach der Begrüßung der Gäste durch Sabine Seidl, designierte Stellvertreterin des künftigen Schulleiters Ulrich Koch, übergab Monika Zeyer-Müller, Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Unterfranken, die von Kultusminister Ludwig Spaenle unterzeichnete Ruhestandsurkunde. Sie ließ Bleys Vita Revue passieren und bezeichnete sie als »Glücksgriff« für Amorbach. Personalratsvorsitzender Christoph Häufglöckner erinnerte sich an eine ungemein fleißige Schulleiterin, bei der die Wünsche des Personalrats jederzeit Gehör fanden. Für den Elternbeirat lobte Christoph Laas das von Bley erstellte Schulprofil mit Leitfaden. Laut dem Vorsitzenden des KEG-Freundeskreises, Christian Klingenmeier, habe Bley das Gremium stets auf dem Laufenden gehalten. 80 Förderprojekte habe sie vorgestellt, von denen die meisten hätten erfüllt werden können. Den Landkreis forderte er auf, beim Fortbestand der Schule zu helfen.

Vanessa Minderlin und Elisa Tornello (Schülermitverantwortung) stellten unter anderem Bleys Einsatz für den Bau der neuen Sportanlage heraus. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der KEG-Big-Band und der Schulband (Leitung Nicolas Balling).
 
Bericht/Foto: Winfried Zang

Bericht "Bote vom Untermain", v. 21.07.2017 (www.main-echo.de)  

Pensionierung von Frau Oberstudiendirektorin Ruth Bley

Nach 42 Jahren im bayerischen Schuldienst, davon sechs Jahre als Schulleiterin am Karl-Ernst-Gymnasium, geht OStDin Ruth Bley am Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand.

Ruth Bley wurde am 11. September 1951 in Würzburg geboren und verbrachte dort auch ihre gesamte Schulzeit. 1970 legte sie ihr Abitur am Städtischen Mozart-Gymnasium ab.

Von 1970 bis 1975 studierte sie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Chemie und Biologie für das Lehramt an Gymnasien und legte dort das 1. Staatsexamen ab. Ihre Referendarszeit verbrachte sie danach am Martin-Behaim-Gymnasium in Nürnberg.

Nach dem 2. Staatsexamen begann Frau Bley 1978 ihre Lehrtätigkeit als Biologie- und Chemielehrerin am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt. 1990 wurde sie an das Friedrich-Koenig-Gymnasium in Würzburg versetzt, wo sie bis zum Wechsel an das Karl-Ernst-Gymnasium blieb.

Als hervorragende Pädagogin wurden ihr wichtige Funktionen übertragen. Von 1992 bis 2010 war sie Fachreferentin für Biologie beim Ministerialbeauftragen für die Gymnasien in Unterfranken. Von 2002 bis 2011 war sie als Seminarlehrerin in Biologie zuständig für die Ausbildung der Referendare in diesem Fach.

Frau Bley ist verheiratet und hat drei Kinder, eine Tochter und zwei Söhne. Trotz der hohen zeitlichen Belastung als Schulleiterin versuchte sie noch - so weit möglich - ihren Hobbys nachzugehen. Sie fährt gerne Ski, walkt viel und betreibt „Fitness Sport“ aller Art. Bis vor einigen Jahren spielte sie auch ausgezeichnet aktiv Tennis. Sie liest sehr gerne, vor allem Krimis sowie historische Romane, und unternimmt gerne Kabarett- und Theaterbesuche. Auch ehrenamtlich war Frau Bley sehr aktiv. Beispielsweise war sie von 1998 bis 2010 die Vorsitzende der Tennisabteilung der TG Veitshöchheim.

Mit sehr großem Engagement und vielen Visionen trat Frau Bley ihr neues Amt als Schulleiterin des Karl-Ernst-Gymnasiums an. In erstaunlich kurzer Zeit gewann sie einen hervorragenden Einblick in die Abläufe am KEG. Während ihrer gesamten Zeit als Schulleiterin wurden in der Öffentlichkeit intensive Diskussionen um die Zukunft des Bayerischen Gymnasiums geführt. Dies hat ihre Arbeit und Entscheidungen oft erschwert, insbesondere wegen der Grenzlage zu anderen Bundesländern. Abwanderungen zum G9 in Baden-Württemberg wurden durch Beantragung und Genehmigung von Einführungsklassen aufgefangen, durch die Schülerinnen und Schülern mit mittlerem Schulabschluss der Eintritt in die Oberstufe des Gymnasiums ermöglicht wird. Die wiederholte Überarbeitung und Anpassung des Konzepts unter Berücksichtigung der Auswertungen von Schülerevaluationen führten zu jährlich steigenden Anmeldezahlen in diesen Klassen.

Sie hatte einen klaren Blick für die Stärken unserer Schule, sah aber auch die Möglichkeiten zu Verbesserungen. Der gesamte Verwaltungsbereich wurde neu organisiert mit Festlegung der Zuständigkeiten, digitalem Kalender, Neuordnung der Ablage usw.

Frau Bley zog in ein grundsaniertes, renoviertes und modernes Schulgebäude ein. Dennoch fielen in ihre Amtszeit zahlreiche sinnvolle Neugestaltungen und Verschönerungen des Schulgeländes und -gebäudes:

  • „Book Sharing“-Ecke im Erdgeschoss mit der Intention einer intensiveren Lesebeschäftigung
  • Neugestaltung der Bibliothek mit vollständig neuer Möblierung und Ausstattung mit Computer-Arbeitsplätzen
  • Einrichtung zweier Räume für die Oberstufe zur sinnvollen Nutzung der Freistunden für die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts
  • Neubau einer Außensportanlage als Gemeinschaftsanlage für die vier Amorbacher Schulen (feierlicher Spatenstich im Januar 2015; Einweihung im September 2015; Durchführung eines Sponsorenlaufs zur Finanzierung der Ausgestaltung der Anlage)
    • Wandgestaltungen mit dem neuen Logo, Zertifikaten und Ehrungen; neue Infobretter; „Namensschild“ an der Außenfassade
    • Neugestaltung des Pausenhofs mit Sitzen und kleinen Tischen
    • Umgestaltung des Sprachenzimmers mit Einbau einer festen Bühne mit Vorhang
    • Einrichtung eines 2. Elternsprechzimmers und einer Warteecke für die Eltern
    • Schaffung einer gemütlichen kleinen Mensa für die offene Ganztagsbetreuung in einem Teil der Pausenhalle

In der heutigen Zeit gewinnen die Neuen Medien eine immer höhere Bedeutung. Frau Bley erkannte dies sehr schnell und initiierte eine umfangreiche Erweiterung der Medienausstattung:

  • Multimediale Komplettausstattung der Pausenhalle für Aufführungen, Vorträge, Elternversammlungen usw.
  • Ausstattung aller Klassenzimmer mit Beamer, Laptop, Lautsprecher, DVD-Player und Dokumentenkamera
  • Einrichtung von 4 Info-Boards zur digitalen Anzeige von Vertretungsplänen und Informationen aller Art noch ganz zum Ende ihrer Tätigkeit als Schulleiterin

Großen Wert legte Frau Bley stets auf die Weiterentwicklung der Fachbereiche. Sie unterstützte im sprachlichen Bereich die Etablierung und Wiederbelebung von Schüleraustauschprogrammen mit Frankreich, England, Spanien und Argentinien. Die Lehrkräfte in den Fremdsprachen entwickelten einen umfassenden Leitfaden unter dem Motto „Sprachen leben an Schulen“ (SPLASCH; siehe Homepage). So wurden die Prüfungen für die Sprachzertifikate DELF, DELE und Cambridge zu einer festen Einrichtung, man nahm an zahlreichen Wettbewerben teil. Dabei förderte die Schulleiterin das große Engagement der zuständigen Fachschaften.

Auch im musischen und künstlerischen Bereich freute sie sich über den hohen Einsatz der Lehrkräfte und unterstützte diesen beispielsweise bei

  • der festen Etablierung von Sommer- und Weihnachtskonzert
  • der musischen Untermalung von Schul- und Informationsveranstaltungen
  • Ausstellungen im künstlerischen Bereich
  • Theateraufführungen

Als Biologie- und Chemielehrerin war ihr natürlich die Weiterentwicklung der MINT-Förderung ein besonderes Anliegen. Zahlreiche Projekte und Auszeichnungen fielen in ihre Amtszeit:

  • Ausbau des experimentellen Wahlangebots und der individuellen Förderung brachte die Auszeichnung zur MINT- freundlichen Schule im Oktober 2012; Wiederzertifizierung 2015
  • Zusammenarbeit mit externen Partnern (z.B. MIND Center der Uni Würzburg)
  • Cyber Mentor – ein E-Mentoring-Programm für Mädchen im MINT-Bereich
  • Aufnahme in die MINT-EC-Schulen (MINT-Excellence Center-Schulen); Anwartschaft 2014 und Vollmitgliedschaft 2016
  • Erweiterung des MINT-Konzepts durch Science Fair in der 8. Jahrgangsstufe
  • Teilnahme an Wettbewerben in allen MINT-Fächern und Verleihung von Zertifikaten

Sehr wichtig war Frau Bley auch die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler. Eine ganze Reihe von Angeboten fällt in diesen Bereich:

  • Fortsetzung und Neugestaltung der Hausaufgabenbetreuung für die Unterstufe
  • Einrichtung von Grundlagenkursen, Fachlehrersprechstunden und Kurzzeitnachhilfe in vielen Kernfächern
  • Coaching in Gruppen und Einzelmaßnahmen durch die Mittelstufenbetreuerin Frau Steinöl
  • Durchführung von Enrichment-Kursen für begabte Schüler
  • Ausbau des bilingualen Sachfachunterrichts in den Jahrgangsstufen 8 - 10
  • Durchführung des Pilot-Projekts SANTO Junior (Schüler-Akademie für Naturwissenschaften und Technik) in Zusammenarbeit mit der IHK Aschaffenburg und Betrieben des Bayerischen Untermains; Erweiterung des Projekts im Schuljahr 14/15 durch SAMBA (Schülerakademie für die Mittelstufe zur Berufs- und Arbeitswelt) und im Schuljahr 15/16 durch SAMS (Schüler-Akademie für die Mittelstufe im Sozialen Bereich) zum Triple-S-Projekt

Auch die Steigerung der sozialen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler in Verbindung mit Präventivmaßnahmen und Persönlichkeitsbildung lagen Frau Bley am Herzen. Das sehr gute Konzept ihres Vorgängers OStD i.R. Walter Fritsch wurde noch ergänzt und festgeschrieben. Neu hinzugekommen sind unter anderem der Sport- und Gesundheitstag sowie das Projekt „rAinbows“ zur Aufklärung über Homosexualität in der 10. Jahrgangsstufe. Die Wirkung dieser Maßnahmen zeigt sich in häufigen Erfolgen in Wettbewerben, z.B. aktuell mit dem Gewinn des 1. und des 3. Platzes bei der Aktion „Be Smart – Don’t Start“.

Das Bayerische Staatsministerium legt großen Wert auf die „innere Schulentwicklung“. Frau Bley setzte durch vielfältige Maßnahmen in zentralen Handlungsfeldern die Standards um und schuf in Zusammenarbeit mit der gesamten Schulfamilie ein neues Leitbild für das KEG, welches auch in Broschüren und Flyern dargestellt ist. Die sehr gute Verwirklichung des Konzepts wurde auch durch die externe Evaluation 2015 bestätigt. Einige Beispiele sind nachfolgend aufgeführt:

  • Gründung des Schulentwicklungsteams KEG-Cluster sowie eines Krisen-Interventions-Teams
  • interne Evaluation mit Formulierung von Zielvereinbarungen
  • Konzept zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Schule
  • Aufnahme in das I.S.I Netzwerk für Schulen mit hohem nachhaltigen Schulentwicklungs- und Innovationspotential
  • Überarbeitung und Neugestaltung der Homepage zur Erhöhung der Bedienerfreundlichkeit
  • Etablierung der Einführungsklasse
  • Einrichtung von Sport- und Theaterklasse
  • sportliche Zusatzangebote wie DFB Junior-Coach-Ausbildung
  • jährliche Einstellung eines FSJ-lers in Kooperation mit dem TSV Amorbach zur Erweiterung des Sportangebots und Mitgestaltung der Nachmittagsbetreuung
  • Umwandlung der Nachmittagsbetreuung in ein offenes, staatlich gefördertes Ganztagsangebot

Neben den vielfältigen Aufgaben in der Schulleitung kam Frau Bley sehr gerne ihrer Unterrichtsverpflichtung nach: Sie führte Schülerinnen und Schüler in Biologiekursen der Qualifikationsphase zum Abitur und freute sich auch stets darauf, in der 5. Jahrgangsstufe Natur-und-Technik-Unterricht zu erteilen.

Mit sehr hohem zeitlichen Einsatz versuchte Frau Bley unter Beteiligung der gesamten Schulfamilie, Lösungen für Probleme zu finden und Ideen zu verwirklichen. Nichts wurde auf die „lange Bank“ geschoben. Manchmal etwas ungeduldig forderte sie die aktive Mitarbeit der Kolleginnen und Kollegen ein. Frau Bley scheute sich auch nicht, „heiße Eisen“ anzupacken.

Die Zusammenarbeit innerhalb des Direktorats, der gesamten Verwaltung mit den Sekretärinnen und dem Hausmeisterehepaar war ausgezeichnet. Sehr gut war auch das Verhältnis der Schulleiterin zum Sachaufwandsträger, der Stadt Amorbach, vor allem mit dem Bürgermeister, Herrn Schmitt. Sie pflegte ebenso intensiven Kontakt zu Elternbeirat, Schulforum, Freundeskreis und vielen externen Partnern und tauschte sich sehr regelmäßig mit ihnen aus. Stets hatte sie ein offenes Ohr für die Anliegen von Schülern und Eltern.

Unsere Schulleiterin konnte viele ihrer Visionen zu einer Weiterentwicklung des Karl-Ernst-Gymnasiums verwirklichen. Dadurch leistete sie einen großen Beitrag zur Umsetzung eines klaren Schulprofils, auch im Wettbewerb mit den anderen Schulen.

Liebe Ruth, liebe Frau Bley, behalten Sie Ihre Energie auf dem weiteren Weg und bei der Verwirklichung ihrer privaten Ziele. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie alles Gute für die Zeit im verdienten Ruhestand, vor allem natürlich Gesundheit.

Harald Kohl, Sabine Seidl

(Jahresbericht 2016/17)

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

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